Foresight 2.0 – Zukunft gestalten

Toolboxentwicklung für Organisationen der Engagementinfrastruktur

 
 
Im vergangenen Jahr haben wir von ZiviZ im Stifterverband gemeinsam mit Aktiven aus verschiedenen Engagementbereichen und Organisationen eine Foresight-Methode für die Zivilgesellschaft entwickelt. Die Ergebnisse haben wir in der Studie "Zivilgesellschaftliches Engagement im Jahr 2031" veröffentlicht.

Während dieses ersten Foresight-Projekts wurde uns bewusst, dass Infrastruktureinrichtungen von dieser Methode ganz besonders profitieren können: Denn sie stehen Engagierten, anderen Organisationen oder kleineren Verbänden beratend zur Seite, bieten Qualifizierungen an, unterstützen bei der Akquise neuer Engagierter oder im Bürokratiealltag. Gerade für sie ist es wichtig, die Rolle der Zukunft besser zu verstehen, um Organisationen und Engagierte gut auf Veränderungen vorzubereiten. Welche Themen werden Engagierte in zehn Jahren beschäftigen? Wer wird sich in zehn Jahren noch engagieren wollen? Welche Qualifikationen werden Führungskräfte im Engagement in zehn Jahren für ihre Tätigkeiten benötigen? Infrastruktureinrichtungen müssen ihre Zielgruppe immer einen kleinen Schritt voraus sein.

Foresight 2.0 soll eine Toolbox schaffen, mit der Infrastruktureinrichtungen selbstständig einen Foresight-Prozess vorbereiten und durchführen können, der keine zusätzlichen Kosten oder besonderen Zeitaufwand verursacht. Diese Toolbox erarbeiten wir gemeinsam mit Organisationen, die als Testerinnen agieren und ihre Erfahrungen und Feedbacks in die Entwicklung einfließen lassen. Die Toolbox soll als digitales Format auf dieser Website Anfang 2023 veröffentlicht werden.