Foresight Zivilgesellschaft

 
In unserem Projekt "Foresight Zivilgesellschaft"
wollen wir gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren Kompetenzen entwickeln, den Blick in die Zukunft richten und diese strategisch gestalten. Wir bringen Stakeholder aus unterschiedlichen Engagementbereichen und Themenfeldern zusammen, lernen gemeinsam und schaffen eine Gemeinschaft der Praktikerinnen und Praktiker, die sich strategisch mit der Zukunft der Zivilgesellschaft beschäftigt.

 

VERANSTALTUNGEN

  • Am 10. November 2022 gibt es von 12:00 bis 13:00 Uhr den zweiten Webtalk in der Reihe "Zivilgesellschaft debattiert Zukunft". Er steht unter dem Titel "Engagement für Vielfalt oder Vielfalt im Engagement?" und dreht sich um das Engagement von Menschen mit Migrationsgeschichte. Anmeldungen für die Online-Veranstaltung sind bis zum 9. November möglich.
    Mehr Info zum Webtalk
     
  • Auf dem Foresight Summit am 19. September 2022 haben wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft und weiteren Interessierten einen Blick in die Zukunft der Zivilgesellschaft geworfen, Impulse und Ideen diskutiert und Ansatzpunkte zur strategischen Zukunftsgestaltung von Engagement und Ehrenamt entwickelt.
    Mehr Info zum Foresight Summit
     
  • Für den 21. Juni 2022 hatte ZiviZ zum ersten Webtalk "Zivilgesellschaft debattiert Zukunft" im Rahmen des Projekts "Foresight Zivilgesellschaft" eingeladen: Vier Monate nach Beginn des Krieges in der Ukraine ging es um die Frage: Wie kann sich die Zivilgesellschaft für künftige Schocks resilienter aufstellen?
    Mehr Info zum Webtalk

Hintergrund

Die Umwelten zivilgesellschaftlichen Engagements verändern sich schnell und stellen Organisationen vor vielfältige Herausforderungen. Einige dieser Veränderungen in unserer Gesellschaft sind struktureller Natur. Beispielsweise wandern weiterhin vor allem junge Menschen aus ländlichen Regionen ab. Arbeitsverhältnisse verändern sich insbesondere durch die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung. Viele dieser Faktoren werden die Rahmenbedingungen für gemeinnützige Organisationen und ihre Engagierte in der Zukunft maßgeblich prägen. Einerseits erfordern sie daher eine Anpassungsfähigkeit von Organisationen an ihre sich verändernden Umwelten. Andererseits entstehen vielfältige Chancen und Möglichkeiten für die Zivilgesellschaft, sich auch in Zukunft für andere gemeinnützig einzubringen und den gesellschaftspolitischen Diskurs aktiv mitzugestalten. 

Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit möglichen zukünftigen Herausforderungen kann helfen, um bisherige Organisationsstrukturen, -prozesse und die strategische Ausrichtung flexibler für etwaige notwendige Anpassungen zu machen. Eine solche Auseinandersetzung mit der Zukunft ist unter dem Begriff Foresight (zu Deutsch: Vorausschau) bzw. Szenarioanalyse vor allem in der Unternehmenswelt bekannt und beliebt: Sie ermöglicht die bewusste und strukturierte Auseinandersetzung mit plausiblen, gewünschten oder auch unerwünschten Zukünften.

 

Ziele und Zielgruppe

Gemeinsam mit über 20 Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft haben wir so in drei Workshops relevante Einflussfaktoren für unterschiedliche Raumtypen identifiziert, plausible Zukunftsbilder entwickelt und sinnvolle Ansätze des Handelns und Anpassens erarbeitet. 

Ziele des Projekts sind:

  • Durch Zukunftsszenarien neue Herausforderungen und Gestaltungsspielräume sichtbar machen, um ...
  • ... eine Sensibilität gegenüber relevanten langfristig strategischen Entwicklungen (Future Literacy) zu entwickeln, damit ...
  • ... Akteurinnen und Akteure gestärkt werden, ihr bürgerschaftliches Engagement nachhaltig zu gestalten.

Die Ergebnisse wurden im Februar 2022 in einer Studie veröffentlicht.

 

Wie geht es weiter?

In diesem Projekt haben wir uns zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wie die Zukunft der organisierten Zivilgesellschaft im Jahre 2031 aussehen kann. Wir wollen hierzu eine Plattform aufbauen, auf der Expertinnen und Experten und Interessierte aus Forschung, Politik und Praxis zusammenfinden, um sich zu Zukunftsthemen der Zivilgesellschaft auszutauschen, Erfahrungen mit der Foresight-Methode aus der Praxis zu teilen und kommende Vorhaben gemeinsam zu diskutieren. Falls Sie Interesse haben, Teil dieses Netzwerks zu werden, treten Sie gerne der LinkedIn-Community bei oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft gestalten!

Kontakt

Dr. Birthe Tahmaz

Programmleitung
​Gesellschaft der Beteiligung

T 030 322982-519

E-Mail senden

Das Projekt wird fortgesetzt: Unter dem Titel Foresight 2.0 – Zukunft gestalten soll eine Toolbox entstehen, mit der Infrastruktureinrichtungen selbstständig einen Foresight-Prozess vorbereiten und durchführen können.